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| Abzugssignale Offiziere fordern Truppenabzug Auf der Afghanistankonferenz in London hat sich die Bundesregierung wie erwartet der von den USA vorgegebenen Kriegsstrategie der NATO untergeordnet. Mindestens bis 2014 sollen die Gefechte gegen Aufständische fortgesetzt, die Kampftruppen noch in diesem Jahr erheblich verstärkt werden. Allein die USA werden zusätzliche 30.000 Soldaten in den Krieg schicken. Auf einen konkreten Termin für den Abzug der jetzt schon 85.000 ausländischen Soldaten verständigten sich die Teilnehmer aus rund 70 Ländern dagegen nicht. Die Bundesregierung will das deutsche Kontingent von derzeit 4.500 um 850 Soldaten aufstocken. Entschiedenen Widerspruch erfährt sie derzeit aus der Bundeswehr. 150 Offiziere und Unteroffiziere des Arbeitskreises Darmstädter Signal verlangen in Presseerklärung zum wiederholten Male, „den Abzug der deutschen Streitkräfte aus Afghanistan bereits 2010 zu beginnen und auf eine durch den Bundesminister für Verteidigung bereits angekündigten Aufstockung der deutschen Truppen zu verzichten“. Die Soldaten fordern „die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, einer Veränderung des laufenden Mandates die Zustimmung zu verweigern und die Bundesregierung zu drängen, nun endlich eine Exit-Strategie“ vorzulegen. Nach Auffassung der Offiziere hat der Kampf gegen den Terrorismus sein Ziel verfehlt. Der Wahlbetrug der Regierung Karsai werde international durch Schweigen akzeptiert und gefördert Die internationale Gemeinschaft mache sich zu Komplizen von Kriegsverbrechen und Drogenhändlern. Die Soldaten fordern die Bundesregierung auf, eine zügige Exit-Strategie vorzulegen und damit dem Willen der Mehrheit der deutschen Bevölkerung zu folgen: Arbeitskreis DARMSTÄDTER SIGNAL Das kritische Forum für Staatsbürger in Uniform Pressemitteilung Die Afghanistankonferenz muss einen friedlichen Strategiewechsel bewirken; Zum wiederholten mal fordern Bundeswehroffiziere und –unteroffiziere des Arbeitskreises DARMSTÄDTER SIGNAL den Abzug ab 2010; Am 28. Januar 2010 wird die internationale Gemeinschaft die bittere Bilanz ihres Scheiterns ziehen; Afghanistan ist nach wie vor von Stabilität weit entfernt; |
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