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Wasserturmplatz fertiggestellt!

Nachdem die "Sanierung" des Wasserturmareals für beendet erklärt wurde, tritt nun das ein, wovor die Bürgerinitiative Wasserturm vor der Vernichtung des Geländes gewarnt hatte: Der Südhang rutscht ab und der mit viel Geldaufwand bewerkstelligte Umbau zu "einem der schönsten Plätze Pankows" kann nun auf den umliegenden Strassen besichtigt werden. Dorthin werden jetzt die Reste des ehemaligen Idylls gespült.

Zur Erinnerung: Am 24. August 2006 hing ein Zettel am Bauzaun Belforter Strasse. Unter dem Motto "Verbesserung der Bepflanzung des Südhügels" informierten das bezirkliche Umweltamt und die mit der Sanierung betraute S.t.e.r.n.-GmbH:

"Bei der Bearbeitung des Hügels und der Wiederherstellung des historischen Rundweges hat sich der Südhang steiler als vorhersehbar erwiesen. Das erfordert eine etwas andere Bepflanzung des Südhangs: Pflanzung und Pflegearbeiten des steilen Hanges können nur mit Leitern durchgeführt werden. Die Pflege einer reinen Rosenbepflanzung wäre nur schwer möglich gewesen.
Deshalb wird flach aufliegender Zierwein gepflanzt, dessen Wurzeln den Hang zusätzlich befestigen. Darin eingebettet sind große Rosenbeete, die den Charakter der anderen Hangbepflanzung in veränderter Form aufgreifen."


Die nachfolgenden Bilder belegen das Gegenteil. Und ohne Frage wird der Bezirk viel Geld aufwenden müssen, um den vorhersehbaren Schaden zu reparieren. Man darf gespannt sein, wie die Dilettanten von Umweltamt und der S.t.e.r.n.-GmbH nun weiter vorgehen werden. Der ehemalige Stadtrat und jetzige Bürgermeister von Pankow, Köhne, der den Schaden politisch zu verantworten hat, darf sich schon mal ein paar "Gründe" für sein Versagen ausdenken.

 
Zerstörter Südhang am Wasserturmplatz: Deutlich sichtbar sind die Auswaschungen am Berg, die abgespülte Erde und die über das Südtor hängenden "Befestigungs"- Matten. Die auf dem letzten Bild sichtbaren Rissbildungen ziehen sich um die "sanierten" Hänge des Hochplateaus. Auch dort darf kurzfristig mit dem Abrutschen des Bergs gerechnet werden. (Fotos: MA)
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